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Ebensee, 31. Jänner 2014 – Hinter den oft gut versperrte Eingänge befinden sich die zum Teil 10 Meter hohen und 10 Meter breiten Stollen des ehemaligen KZ Ebensee. Die oft mehrere hundert Meter langen Stollen wurden zwischen dem 18. November 1943 bis zur Befreiung am 6. Mai 1945 in den Berg getrieben. Innerhalb dieser 18 Monate verloren rund 8.200 Menschen ihr Leben. Die Stollenanlage B war ursprünglich für Prüfstände von A4-Raketen („V2“) vorgesehen, konnten aber nie dafür fertig gestellt werden. Die Bereits fertig gestellten Stollen 4 und 5 wurden gegen Ende des 2. Weltkrieges dann von der Firma Steyr-Daimler-Puch-AG und sowie Stollen 1 und 2 von den Nibelungenwerke für die Produktion von Panzer-Komponenten verwendet. [Saline Ebensee: Teil 2, W. Rieder und Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, W. Benz, B. Distel, A. Königseder.]

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Heute ist die „Anlage B“ im Besitz der Österreichischen Bundesforste. Im Stollen Nr. 5 befindet sich seit 1997 eine dokumentarische Ausstellung zur Geschichte des KZ-Lagers Ebensee und kann während der Öffnungszeiten begangen und besichtigt werden (memorial-ebensee.at). Einmal im Jahr erhält die  “Koordinationsstelle für Fledermausschutz- und forschung in Österreich (KFFÖ)“  die Erlaubnis, die noch erhaltenen Stollen der „Anlage B“ zu begehen, um eine Fledermaus Winterquartier-Kontrolle durchzuführen.

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Die Winterquartier-Kontrolle zählt zu den ältesten Methoden zur Erfassung von Fledermauspopulationen. Dabei werden in den Wintermonaten die Spalten und Fugen im Gestein oder Mauerwerk mit Taschenlampen nach überwinternden Fledermäusen abgesucht, auch wenn mit dieser Methode oft nur ein kleiner Teil der tatsächlich überwinternden Tiere gefunden wird. Fledermausarten wie zum Beispiel die Breitflügelfledermaus, Graues Langohr, Zwergfeldermaus, Kleiner Abendsegler sind im mit dieser Methode praktisch nicht nachweisbar. [Quelle: kreis-paderborn.de]

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Eine kurze Zusammenfassung der gezählten Fledermaus-Arten folgt hoffentlich in den nächsten Tagen.

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