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Durch den in Österreich zweit wärmsten Winter der 247-jährigen Messgeschichte, bei dem die Temperaturen in diesem Winter um 2,7 Grad über dem vieljährigen Mittel lagen, kommt es bereits Anfang März zu einer hohen Häufigkeit an Zecken. Durch den milden Winter überlebten sehr viele dieser Parasiten. Speziell an Haustieren die frei im Garten herumlaufen (z.B.: Katzen), fällt dies bereits jetzt auf. Innerhalb weniger Tage sammeln sich vor allem im Hals und Gesichtsbereich unzählige Zecken, von denen sich die Tiere meist nicht selbst befreien können. Mit Zecken-Zangen lassen sich die Parasiten bei Haustieren meist am leichtesten durch Herausdrehen entfernen.

Zecken nach dem Winter Zecken nach dem Winter Zecken nach dem Winter Zecken nach dem Winter

Das oft nur wenige Millimeter kleine Spinnentier gilt als in Deutschland als das gefährlichste Tier überhaupt. Kaum ein anderes Lebewesen kann so viele Erreger und Parasiten übertragen wie die Zecke. Neben FSME und Borreliose können auch andere Viren und sogar Fadenwürmer durch einen Zeckenstich (umgangssprachlich Zeckenbiss) auf den Wirt übertragen werden.  Die Zecken riechen mit den Vorderbeinen, ob sich ein Wirt in der Nähe befindet. Sobald dieser dann diesen Berührt oder Streift, reichen Sekundenbruchteile für die Zecke aus um sich an der Haut oder dem Fell festzuhalten. Danach injiziert die Zecke ein Betäubungsmittel, damit der Wirt den nachfolgenden Einstich mit dem Stachel nicht bemerkt. Um nicht durch Kratzen oder Reibung abzufallen, klebt sich die Zecke nach dem Einstich am Wirten fest. Männchen saugen ungestört oft nur wenige Tage das Blut des Wirten auf, da sie dieses nur für ihre eigene Ernährung benötigen. Die Weibchen benötigen das Blut nicht nur zur eigenen Ernährung, sondern auch zur Eibildung, wodurch Ihre Blutmahlzeit ungestört mehrer Wochen andauern kann. [Wikipedia und rp-online.de]

Zecken nach dem Winter Zecken nach dem Winter Paarung von Zecken: Männchen am Bauch des Weibchens

Bei dem obigen Bild (rechts) ist gut eine männliche Zecke (klein) an der Unterseite eines Weibchens zu erkennen. Die Paarung findet Bauch- an Bauch statt und erfolgt häufig noch während des Saugaktes des Weibchens. Nach der Paarung sterben meist beide Zecken relativ bald, wobei das Weibchen noch um die 3000 Eier im Gras ablegt, aus denen dann Zeckenlarven schlüpfen.

Verschiedene Zecken und Stadien Vollgesaugtes Weibchen Verschiedene Zecken und Stadien

Gegen von Zecken übertragene Krankheiten kann sich der Mensch oft nur bedingt schützten. Eine Impfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME, Hirnhautentzündung) ist aber jedem anzuraten. Neben FSME, aber deutlich häufiger, überträgt die Zecke die so genannte Lyme-Borreliose. Eine Krankheit die im Verlauf zu Gelenkentzüdungen und Schäden am Nervensystem führen kann. Behandelt wird sie in der Regel mit Antibiotika. Um festzustellen, ob eine Übertragung stattgefunden hat, können Betroffene nur die Bissstelle beobachten. Ist der Erreger übertragen worden, kommt es dort zu einer ringförmigen Rötung. [rp-online.de]

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